Der Direktor des Instituts für Online-Lehre

Mir wurde die Ehre zuteil, als Gründungsdirektor das Institut für Online-Lehre zu leiten. Man sagte mir, die Wahl sei auf mich gefallen, weil ich eine Zielstellung verfolge, die die HFH für zukunftsweisend hält. Ich möchte meine Vorstellung mitteilen, damit die Interessenten der Online-Studiengänge für sich entscheiden können, ob Sie sich darin wiederfinden können. Das gilt sowohl für Interessenten des Bachelorstudiums als auch für diejenigen, die mit dem neuen Masterstudium den Abschluss LL.M. anstreben.

Zum einen muss das Selbstverständnis einer Hochschule durch die Bedürfnisse der Studierenden nach guten Studienbedingungen geprägt werden. Das bedeutet, sowohl die Rahmenbedingungen für das Studium als auch die Lehre müssen bestmöglich ausgestattet sein. Das sagt sich leicht, ist aber gar nicht so einfach umzusetzen, wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben soll.

 
  • Für die Rahmenbedingungen gilt:

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    Größtmögliche Flexibilität. Warum? Damit sich die Zeiten der Vorlesungen, Übungen und Studienabläufe nach den Studierenden richten können. Und zwar vollständig. Und unabhängig davon, wo man sich gerade befindet. Das heißt: Bestmögliche Vorlesungen jederzeit an jedem Ort der Welt mit beliebiger Wiederholungsmöglichkeit. So können auch diejenigen studieren, die durch Beruf oder Familie auf Flexibilität im Studium angewiesen sind. Mit dem Internet steht die dafür erforderliche Infrastruktur inzwischen jedermann zur Verfügung.

  • Für die Lehre gilt:

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    Wenn im Mittelpunkt die Studierenden stehen, dann muss die Lehre so organisiert werden, dass alles getan wird, um den Studienerfolg tatsächlich herbei zu führen. Das ist das Ziel. Und das geht im Online-Studium besonders gut. Denn Online ist es möglich, die Lernerfolge jedes Einzelnen innerhalb der Vorlesungen und Übungsangebote so präzise zu erfassen, dass eine bestmögliche Unterstützung für jeden Einzelnen möglich wird. So kann der Lernerfolg nahezu garantiert werden. Nur die Zeit, die dafür benötigt wird, ist variabel. Es wird niemand überfordert, aber auch nicht unterfordert, denn das Tempo bestimmt jeder für sich selbst. Und Erfolgserlebnisse helfen, systematisch motiviert zu werden und Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu gewinnen. Dieses Lehrkonzept der adaptiven Lehre erfordert eine sehr aufwändige Produktion der Lehrangebote. Der Livestream einer Vorlesung reicht dafür bei weitem nicht aus. Es geht darum, während der Vorlesung die Reaktionen der Studierenden erfassen zu können, um eine optimale Lernunterstützung anbieten zu können. Denn Lehre ist nach meiner Auffassung keine Einbahnstraße: Die Reaktionen auf die Lehrangebote müssen individuell zurückfließen und Beachtung finden. Und zwar ständig und nicht nur durch eine Lehrevaluation zu Semesterende. So wird durch den Einsatz innovativer Technik und einer speziellen Lernplattform adaptive Lehre ermöglicht. Ich sehe darin die Zukunft der Lehre.

    Solche Ziele zu benennen ist das eine. Solche Ziele auch zu realisieren ist etwas ganz anderes. In der Broschüre zum Studiengang Wirtschaftsrecht (online) LL.B. wird Ihnen genau erklärt, wie das funktioniert. Nehmen Sie sich die Zeit, sich gründlich zu informieren und fordern Sie Ihren Studienführer an.


Neben dem Selbstverständnis der Hochschule gibt es aber noch einen zweiten Aspekt, den ich empfehle zu verwirklichen:
Ein Studium lebt von der Gemeinschaft.

Gemeinsam zu studieren lässt sich online besonders wirkungsvoll umsetzen. Heute bestehen bemerkenswerte Möglichkeiten der Kommunikation. Die Kunst besteht darin, diese Möglichkeiten in einem Studienkonzept umzusetzen und technisch gezielt zu unterstützen. Viele Menschen verbringen viel Zeit am Computer. Viele Menschen sprechen mit vielen anderen Menschen unter Nutzung der Internettechnologie. Diese neuen Wege lassen sich auch einsetzen, wenn es um das Studium geht. Wir müssen nur dafür sorgen, dass das Studienkonzept passgenau darauf ausgerichtet ist.

Als Direktor des Institutes für Online-Lehre ist mir die didaktische Qualität besonders wichtig.
Sie wurde inzwischen vielfach im Rahmen von Akkreditierungen besonders ausgezeichnet. Wir setzen dafür Techniken ein, die nach meiner Einschätzung anderen Konzepten weit voraus sind. Das können wir, weil ein 12-köpfiges Team ständig daran arbeitet, die Technik an die Bedürfnisse des Studienkonzeptes anzupassen. Andere gehen den umgekehrten Weg und passen ihre Studienkonzepte an die Möglichkeiten der Technik bzw. ihrer teilweise schon veralteten Lernplattformen an. Diesen Weg lehne ich ab, auch wenn er einfacher erscheint. Denn dann stehen nicht die Studierenden im Mittelpunkt, sondern der Wunsch nach einem guten Kompromiss zwischen Aufwand und Ergebnis. Richtig gut funktioniert die Online-Lehre aber nur dann, wenn innovative Konzepte kompromisslos umgesetzt werden können. Die Besonderheit der Hamburger Fern-Hochschule besteht darin, diesen Weg zu eröffnen. Dieses Bekenntnis der HFH zur Innovation und höchster Qualität für die Studierenden hat mich sehr gefreut. Deshalb habe ich die Einladung sehr gerne angenommen, als Gründungsdirektor des Instituts für Online-Lehre meine Erfahrungen und Vorstellungen zur Verfügung zu stellen.

Prof. Dr. iur. Tony Möller
Direktor des Instituts für Online-Lehre

 

Das Online-Institut

Die Hamburger Fern-Hochschule bietet Studiengänge als Online-Studium an. Studieren Sie Wirtschaftsrecht im Bachelor (LL.B.) und im Master (LL.M.) online.

 


Infoline: 040 350 94-350 (Mo.-Do. 8:00-18:00 Uhr und Fr. 8:00 - 17:00 Uhr)